Elbsandsteingebirge 2025

Elbsandsteingebirge/Sächsische Schweiz mit Leipzig und Dresden – 27. Aug. bis 31. Aug. 2025

Am 27. Aug. 2025 ging es in der früh los in Richtung Leipzig. Dort angekommen, wurden wir von unseren Stadtführern in Empfang genommen. Bei einem Stadtrundgang hörten wir über Bach, Goethe, Mädler Passage und vieles mehr. Kleine Anekdoten machten den Rundgang unterhaltsam. Die Thomas- und die Nikolaikirche konnte nur von außen betrachtet werden, da gerade die Gottesdienste stattfanden. Anschließend ging es weiter nach Neustadt in Sachsen, wo wir im Parkhotel unsere Zimmer bezogen.

Am nächsten Tag stand eine Rundfahrt durch die Sächsische Schweiz auf dem Plan. Als Ersatz für die Schifffahrt auf der Elbe, die aufgrund des Niedrigwassers nicht stattfinden konnte, ging es zum Lichtenhainer Wasserfall. Und von dort aus mit der Kirnitzschtalbahn nach Bad Schandau. Dort angekommen gingen wir mit unserem Gästeführer Karl durch die Stadt. Besonders beeindruckend waren Wasserstandsmarken der letzten beiden großen Hochwasser, die enorme Schäden angerichtet haben. Dann mit dem Bus nach Pirna. Auch hier machten wir einen kleinen Stadtrundgang. Nach einer Pause ging es weiter zum Schloß und Park Pillnitz. Die Blütenpracht, die alten Bäume, Koniferenhain und Heckengärten beeindruckten. Der Park ist so umfangreich, dass man gar nicht alles aufnehmen kann. Wichtig zu sehen war natürlich die über 250 Jahre alte Kamelie. Wenn sie im März blüht, muss das ein sehr besonderes Ereignis sein. Damit sie nicht kaputt friert, gibt es extra für sie einen riesigen gläsernen Winterschutz, der im Herbst über den Baum geschoben wird. Puh, heute war es ein ziemlich anstrengender Tag.

Am Freitag, den 29.8., besuchten wir die Stadt Meißen. Nach dem Stadtrundgang ging es zur Porzellanmanufaktur Meißen. Beeindruckend welche Fingerfertigkeit und wie viele Arbeitsschritte bis zum Endprodukt nötig sind. Da wundern ein die Preise nicht mehr. Anschließend noch ein Gang durch das Porzellanmuseum und weiter gings zur Weinprobe. Schloss Wackerbarth ist Europas Erlebnis Weingut. Nach einer kurzen Führung durch den Weinkeller ging es zur Weinprobe. Anschließend konnte, wer mochte, auch noch die probierten Weine und anderes kaufen.

Am Samstag fuhren wir als erstes zur Bastei. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen fantastischen Blick auf die Felsenlandschaft und die Elbe ringsherum. Wer wollte, konnte die vielen Stufen zur Basteibrücke hinuntergehen und später wieder hinauf und den einzigartigen Ausblick von dort genießen. Anschließend fuhren wir weiter zur Festung Königsstein. Dort fand gerade ein Fest „300. Jubiläum des Königsteiner Riesenweinfasses“ statt, bei dem u.a. viele Menschen in historischen Kostümen anwesend waren. So hatten wir nicht nur die Führung, sondern auch die Freude all diese Kostüme, die von ihren Trägern überwiegend selbst hergestellt wurden, zu sehen. Eine Dame berichtete, dass sie ein ganzes Jahr an ihrem Kleid genäht hätte. Als wollte uns der Wettergott den Abschied leichter machen, gab es kurz vor der geplanten Weiterfahrt ein Gewitter mit heftigem Regen. Zum guten Schluss waren wir noch in Langenwolmsdorf beim Kunsthandwerkerhaus Ratags. Dort gab es allerlei für die Weihnachtsdekoration, aber auch für Ostern und Frühling.

Am Sonntag, den 31. Aug. hieß ab nach Hause. Auf dem Rückweg machten wir einen Zwischenstopp in Dresden. Ein Stadtrundgang führte uns zu einigen markanten Sehenswürdigkeiten. Auch das Fenster, durch das vor einigen Jahren in das Grüne Gewölbe eingebrochen wurde, konnten wir ansehen. Nach einer kurzen Pause ging es Richtung Heimat.  Voller Eindrücke kamen wir gegen 18:00 Uhr in Celle an. Einen herzlichen Dank an unseren Busfahrer, der uns sicher durch alle Höhen und Tiefen auf der Reise kutschiert hat.

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